Der Museumsdienst Hamburg

Der Museumsdienst Hamburg

Museumsdienst Hamburg – Anlaufstelle für Museumsbesuche in der Hansestadt

Der Name lässt es bereits vermuten: Beim Museumsdienst Hamburg handelt es sich nicht um ein Museum, sondern um eine Anlaufstelle zum Thema Museen. Wenn du dich schon einmal gefragt hast, warum eine Ausstellung genau so aufgebaut ist oder weshalb bestimmte Themen betont werden, dann liegt die Antwort oft in der Arbeit dieses Hauses.

Museen entdecken mit dem Museumsdienst Hamburg

Sicher stellst du dir gerade die Frage, warum du den Hamburger Museumsdienst nutzen und dich nicht einfach auf den Weg in das Museum deiner Wahl machen solltest. Bei dem Museumsdienst Hamburg unterstützt dabei, den Zugang zu den Museen und Ausstellungen zu finden. 

Statt einfach dein Ticket zu kaufen und eventuell eine der Standard-Führungen des Hauses zu buchen, setzt der Museumsdiest Hamburg ganz klar auf Kontakte und Kontext. Die angebotenen Gruppenführungen  werden auf die jeweilige Gruppe abgestimmt. Für viele ist das Gespräch über die Ausstellung entscheidender als das bloße Betrachten. Der Guide kann Schwerpunkte setzen, die die Gruppe interessieren, statt einfach chronologisch abzuliefern.

Ein Beispiel, um die Arbeit zu verdeutlichen: Du möchtest eine Kunstausstellung in den Deichtorhallen Hamburg besuchen. Statt jedes einzelne Werk zu betrachten, pickt sich der Guide bestimmte Elemente heraus und bringt dir näher, warum dieses Objekt im Mittelpunkt steht, welche  gesellschaftliche Debatte dahintersteckt oder warum genau dieses sich überhaupt dort befindet. 

Ein Museum in einer Stunde – oder in drei?

Der eigentliche Mehrwert des Museumsdienstes liegt nicht nur in der Führung selbst, sondern in der bewussten Struktur deines Besuchs. Du entscheidest vorab, wie tief du in ein Thema einsteigen willst und kannst anhand dessen verschiedene Führungen buchen.
 
  1. Die einstündige Führung ist gut, wenn du erst einmal verstehen willst, worum es in den Museum eigentlich geht. Du bekommst einen roten Faden, um Zusammenhänge zu entdecken, statt von Objekt zu Objekt zu wechseln, ohne zu wissen, was das alles miteinander zu tun hat.
  2. Die zweistündige Führung ist ideal, wenn du auch aktiv ins Gespräch kommen möchtest. Dieses Angebot leitet an, genauer hinzusehen, auszuprobieren und zu diskutieren.
  3. Die dreistündige Führung bietet Raum für Nachfragen, für Unsicherheiten, für unterschiedliche Meinungen. Gerade an Orten wie der KZ-Gedenkstätte Neuengamme merkst du, dass man solche Themen nicht „abhaken“ kann. Man braucht Zeit, um das Gesehene einzuordnen und auszuhalten.

Zeit ist Gold - der Museumsdienst Hamburg

Und wenn du noch mehr Zeit möchtest – vier oder sogar fünf Stunden –, dann wird daraus kein längerer Rundgang, sondern ein gemeinsamer Tag im Museum. Diese langen Termine sind keine eigene „Kategorie“, sondern einfach mehr Raum für das Thema. Gerade als Schulklassen oder bei komplexen historischen Themen macht das einen Unterschied.

[Video] Museumsdienst Hamburg - Herzlich Willkommen! (in Gebärdensprache)

Welche Hamburger Museen gehören zum Verbund des Museumsdienst Hamburg

Welche Angebote bietet der Museumsdienst Hamburg?

Barrierefreie Angebote

  • Für Menschen mit Sehbehinderung
  • Für Menschen mit Demenz
  • Für Menschen mit Lernschwierigkeiten
  • Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
  • Für schwerhörige Menschen
  • Angebote in Deutscher Gebärdensprache

Erwachsene

  • Angebote für Erwachsene
  • Selbstorganisierte Gruppen

Kinder & Familien, Schulen & Kitas

  • Angebote für Kinder & Familien
  • Kindergeburtstage
  • Ferienprogramme

Schulen & Kitas

  • Angebote für Schule & Kita

Was kostet eine Führung über den Museumsdienst Hamburg?

Die Preise richten sich nach Dauer, Zielgruppe und Museum. Grundsätzlich gilt: Je länger und intensiver das Angebot, desto höher der Preis.

Gruppenführungen

  • Erwachsenengruppen: ab 90 Euro
  • Kinder- und Jugendgruppen: ab 40 Euro

Je nach Dauer (60 Minuten bis 5 Stunden) steigen die Preise entsprechend an. Angebote in Gedenkstätten sind teilweise günstiger kalkuliert.

Kindergeburtstage

  • ab 130 Euro

Je nach Länge des Programms erhöht sich der Preis.

Selbstorganisierte Gruppen

Wenn du ohne Guide unterwegs sein möchtest, fallen in vielen Museen Gruppengebühren ab 10 Euro pro Person an. Die genaue Höhe hängt vom jeweiligen Museum und der Gruppengröße ab, liegt allerdings zwischen acht und zehn Personen.

Inklusive Angebote („Museum zum Anfassen“)

Diese speziellen Programme für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen sowie für Menschen mit Lernschwierigkeiten sind gefördert und daher deutlich günstiger.
  • ermäßigte Führungen: ab 33 Euro

Mögliche Zuschläge

Je nach Termin oder Ausstellung können zusätzliche Kosten entstehen, zum Beispiel:

  • Sonn- und Feiertagszuschlag
  • Fremdsprachenzuschlag
  • Zuschläge für Sonderausstellungen

Der reguläre Museumseintritt kommt gegebenenfalls hinzu.

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