Deutsches Hafenmuseum - Standort Schuppen 50A

Deutsches Hafenmuseum - Standort Schuppen 50A

Deutsches Hafenmuseum – Standort Schuppen 50A: Hafen hautnah erleben

Interesse an Schiffen, Hafenarbeit und maritimer Geschichte ist ideal für das Deutsche Hafenmuseum am Standort Schuppen 50A. Auf dich warten alte Kaischuppen, historische Schiffe, Hafenmaschinen und echte Zeugnisse vergangener Hafenarbeit. Das Museum macht dir sichtbar, was Hamburgs Hafen für viele Generationen bedeutete. 

Die wichtigsten Fakten zum Deutsches Hafenmuseum – Standort Schuppen 50A

NameDeutsches Hafenmuseum – Standort Schuppen 50A
Eröffnung2012
SchwerpunktHafengeschichte und Arbeitswelt
StadtteilKleiner Grasbrook
Eintrittkostenpflichtig
Parkplätzeja
Barrierefreiteilweise

Das erwartet dich im Deutschen Hafenmuseum – Schuppen 50A

  • Historische Hafenanlagen und Kaischuppen, original erhalten – als authentischer Ort des Hafenlebens der Vergangenheit.
  • Große Objekte aus Schifffahrt, Güterumschlag und Hafenarbeit: Kräne, Fahrzeuge, Van-Carrier, schwimmende Geräte und Schiffe.
  • Den Blick auf Wandel und Technik: Vom konventionellen Stückgut-Umschlag bis zu den Anfängen des Containerverkehrs.
  • Die Möglichkeit, Geschichte durch Berichte von ehemaligen Hafenarbeitenden und lebendige Demonstrationen zu erleben – nicht nur staunen, sondern nachfühlen.
  • Ein Gelände mit Außenanlagen und Kaigelände, wo du Schiffe und Technik aus nächster Nähe sehen kannst – inklusive originaler Schiffe und Hafeninstrumente.

Wenn Hafen und Geschichte sich begegnen – dann bist du im Deutschen Hafenmuseum

Die historischen Holz- und Backsteinschuppen erzählen selbst Geschichte. In den Hallen wurden früher Säcke und Kisten umgeschlagen, massive Kräne und Fahrzeuge, die tonnenschwere Lasten bewegten, gingen ihrer Arbeit nach und am Kai fuhren große Schiffe vorbei. Das Gefühl, mitten in der industriellen Vergangenheit Hamburgs zu stehen, ist wirklich beeindruckend.

In den Außenanlagen liegt Hafenarbeit offen: Van-Carrier, alte Kaikräne und Hafenbahnen zeigen den Wandel von Handarbeit zu maschineller Logistik. Die Ausstellung macht deutlich: Der Hafen war nie nur Ort des Handels und der Schifffahrt – er war Lebensraum, Arbeitsplatz und Motor für Hamburgs Entwicklung. Besonders spannend ist, wie du sowohl große Maschinen als auch kleine Objekte siehst: Werkzeuge, Gerätschaften, Arbeits- bzw. Alltagsgegenstände aus dem Hafen. So entsteht ein facettenreiches Bild vom harten Alltag, von Bewegung und Wandel.

Technik, Schiffe und Menschen im Zusammenspiel

Das Museum vereint Technik und Biografie: die Maschinen, Schiffe und Geräte sind wichtig – aber das Leben der Menschen, die damit gearbeitet haben, kommt ebenfalls zur Sprache. Ehemalige Hafenarbeiter und Schiffer führen teilweise selbst vor, wie Umschlag oder Schiffbau früher funktionierten. So bekommst du ein Gefühl dafür, welche Kräfte nötig waren, damit Hamburg über Jahrzehnte ein bedeutender Hafen bleiben konnte.

Schiffbau, Schifffahrt, Güterumschlag, Wandel zu Containerverkehren – all das spiegelt sich im Bestand. Die Exponate und Objekte zeigen, wie der Hafen sich verändert hat, wie Technik an Bedeutung gewann und welche Auswirkungen das auf Arbeit und Stadt hatte. 

Was macht das Deutsches Hafenmuseum so einzigartig?

  • Der Standort Schuppen 50A ist Teil der letzten erhaltenen Kaianlagen aus der Kaiserzeit – ein denkmalgeschütztes Ensemble, das den historischen Hafen-Umschlag erlebbar macht.
  • Das Museum verbindet große maritime Objekte (Schiffe, Kräne, Hafenmaschinen) mit Alltag, Arbeit und sozialen Geschichten – Technik und Mensch, eng verknüpft.
  • Die Ausstellung erlaubt es, über längere Zeit den Wandel im Hafen zu verfolgen – von der traditionellen Stückgut-Verladung bis zum beginnenden Containerumschlag.
  • Du kannst Hafenarbeit nicht nur sehen, sondern durch Demonstrationen und Erfahrungsberichte fast anfassen – viele der Gerätschaften sind funktionstüchtig und werden gezeigt.
  • Der Außenbereich und die Kaianlagen inklusive alter Schiffe machen das Museum zu einem lebendigen Ort – nicht staubig und belebt, sondern mit Raum, Geräuschen, Wasser und Geschichte.

Wie das Hafenmuseum entstand – Der Weg von Kaischuppen zu Museum

Die Gebäude, in denen das Museum heute untergebracht ist, stammen aus der Zeit zwischen 1908 und 1912. Damals entstanden die sogenannten „50er Schuppen“ – moderne Umschlagsanlagen, die den Güterverkehr zwischen Schiff und Land organisierten. Mit dem Wandel der Hafenwirtschaft und der Industrialisierung gerieten diese Anlagen nach der Einführung größerer Schiffe und Containerschiffe zunehmend außer Gebrauch. Große Teile wurden abgerissen, viele Schuppen verfielen – doch Schuppen 50A blieb erhalten.

Im Jahr 2002 wurde das Gelände Teil einer Rettungsinitiative – die damalige Stiftung Hamburg Maritim übernahm die 50er Schuppen, um sie denkmalgerecht zu erhalten.

Aus dem ehemaligen Lager- und Umschlagsort entstand mit Unterstützung des Stiftung Historische Museen Hamburg das Hafenmuseum, das den Wandel des Hafens dokumentieren und erlebbar machen sollte. 2022 erfolgte die Einbindung als offizieller Teil des Deutschen Hafenmuseums.

Weitere wichtige Informationen zum Deutschen Hafenmuseum – Standort Schuppen 50A

Wann hat das Deutsche Hafenmuseum geöffnet?

Montag 10:00 – 17:00 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch–Freitag 10:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr
1. November – 28. März Winterpause - geschlossen)

Was kostet der Eintritt in das Deutsche Hafenmuseum?

Erwachsene 7,00 €
Ermäßigt (z. B. Studierende, Sozialberechtigte, Hamburg-Card etc.) 4,00 €
Gruppen (ab 10 Personen) 4,00 € pro Person

Ausstattung vor Ort

Parkplatz
Toiletten
Barrierefrei
Gastronomie
Für Kinder geeignet ✅ (Interaktive Angebote, Demonstrationen, Programme wie Hafen-Scouts)

Anschrift Deutsches Hafenmuseum – Standort Schuppen 50A: Australiastraße 50A, 20457 Hamburg

Routenplaner: So kommst du zum Deutschen Hafenmuseum

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der Buslinie 256 steigst du direkt bei „Australiastraße / Hafenmuseum“ aus. Alternativ kannst du mit der S-Bahn bis zur Station „Veddel (BallinStadt)“ fahren oder mit der U-Bahn bis „Elbbrücken“ — von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß zum Museum.

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