Inhalt
| Name | Rieck Haus |
| Eröffnung | 1954 |
| Schwerpunkt | Ländliche Alltagskultur des 17. Jahrhunderts |
| Stadtteil | Bergedorf |
| Eintritt | kostenpflichtig |
| Parkplätze | ja |
| Barrierefrei | teilweise |
Das Rieck Haus ist vor allem dafür bekannt, dass es eines der ältesten erhaltenen Fachhallenhäuser Norddeutschlands ist. Sein Kernbau stammt vermutlich aus dem Jahr 1532 und hier lebten über Jahrhunderte hinweg mehrere Generationen unter einem Dach: Bauernfamilie, Gesinde und ihr Vieh. Das erzeugt eine unmittelbare Verbindung zur Vergangenheit.
Im Innern zeigt sich ein authentisches Bild des bäuerlichen Wohnens und Arbeitens: alte Feuerstelle, traditionelle Öfen, Zimmer mit historischen Möbeln und Handwerksgeräten. Die Ausstellung mit Objekten, Bildern und plattdeutschen Texten bringt Alltag, Arbeitswelt und Kultur der Region greifbar nahe. Ganz wichtig hierbei ist, dass es ganz ohne romantisierende Verklärung auskommt, denn da Leben damals war hart.
Im Innern scheppern alte Werkzeuge, knarren die Holzbalken, riecht es nach altem Holz und Backofen – wenn der Holzofen im Backhaus in Betrieb ist. Der kleine Spielplatz neben dem Garten zeigt, dass früher wie heute das Leben auch Freizeit und Gemeinschaft bedeutete. So wird Geschichte spürbar, nicht nur anschaulich.
Zudem gibt es saisonal Sonderausstellungen und Aktionen: Auf diesem Weg kannst du immer wieder etwas Neues entdecken und regionale Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erleben.
Der Hof, auf dem das Rieck Haus steht, lässt sich schriftlich bis ins Jahr 1633 zurückverfolgen — doch dendrologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Kerngerüst des Fachhallenhauses bereits um 1532 errichtet wurde. Über Jahrhunderte wurde der Hof kontinuierlich bewirtschaftet und erweitert. Verschiedene Familien wechselten als Eigentümer, wobei es zuletzt die Familie Rieck war, nach der das Museum heute benannt ist. Diese Familie lebte über Generationen in den Vierlanden.
Um 1900 war der Hof stark verfallen; zu Beginn des Zweiten Weltkriegs drohte das Hauptgebäude einzustürzen. 1940 übernahm die Denkmalschutzbehörde der Stadt Hamburg das Anwesen und sicherte zunächst notdürftig die Gebäude. Ab 1949 begann eine systematische Restaurierung, initiiert von Emil Evers. 1954 wurde der Betrieb als Museum zunächst als Außenstelle des früheren Altonaer Museum aufgenommen. Erst später wurde es Teil der Bergedorfer Museumslandschaft,
| März – Oktober | Di – So: 11:30 – 17:00 Uhr |
| November – Februar | geschlossen |
| Erwachsene | 4,50 € |
| Ermäßigt | 3,00 € |
| Kinder & Jugendliche (bis 18 Jahre) | frei |
| Kombiticket (mit Museum für Bergedorf und die Vierlande) | Erwachsene 8,00 €, ermäßigt 6,00 € |
| Parkplatz | ✅ |
| Toiletten | ✅ |
| Barrierefrei | ❌ / bedingt – Gebäude haben hohe Türschwellen, Außenbereich mit Kopfsteinpflaster können eingeschränkt sein |
| Gastronomie | ❌ |
| Für Kinder geeignet | ✅ (Spielplatz, kindgerechte Aktionen) |
| Führungen | ✅ |
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