Polizeimuseum Hamburg

Polizeimuseum Hamburg

Polizeimuseum Hamburg: Auf den Spuren, die Gewissheit bringen

Im Polizeimuseum Hamburg geht es nicht um Fernsehkrimis, sondern um reale Ermittlungsarbeit in einer Großstadt. Auf mehreren Ebenen wird sichtbar, wie sich Polizeiarbeit verändert hat – technisch, organisatorisch und gesellschaftlich. Du siehst Tatorte, historische Dienststellen, Funkräume und forensische Labore. Museum beschränkt sich allerdings nicht nur spektakuläre Fälle, sondern das, was hinter den Kulissen passiert.

Die wichtigsten Fakten zum Polizeimuseum Hamburg

NamePolizeimuseum Hamburg
Eröffnung2014
SchwerpunktKriminalgeschichte und Polizeiarbeit
StadtteilAlsterdorf
Eintritt8 Euro
Parkplätzeja
Barrierefreija

Diese Ausstellungen erwarten dich im Polizeimuseum Hamburg

  • Hamburger Kriminalgeschichte: Dokumentierte Fälle vom neunzehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart.
  • Kriminaltechnik im Wandel: Von Fingerabdruckkartei bis DNA-Analyse.
  • Polizei und Gesellschaft: Die Rolle der Polizei im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit.
  • Einsatz und Ausbildung: Ausrüstung, Funktechnik und Trainingsmethoden.

Tatort, Spurensicherung, Analyse – Ermittlungsarbeit im Detail im Polizeimuseum Hamburg

Markierungen auf dem Boden, nummerierte Beweisstücke, eine dokumentierte Spurenlage: Das Polizeimuseum Hamburg versteht sich nicht auf Drama, sondern vergisst nie, dass es bei all den Fällen um Menschen geht. Dabei geht die Ausstellung auf beliebte Fragen ein: Wie werden Spuren gesichert? Welche Rolle spielt Fotodokumentation? Wie werden Beweismittel gelagert? Die Ausstellung zeigt Schritt für Schritt, wie aus einzelnen Hinweisen ein belastbares Ermittlungsergebnis entsteht.

Ein paar Räume weiter liegen historische Ermittlungsakten in Vitrinen. Handschriftliche Protokolle, alte Fahndungsfotos und frühe kriminaltechnische Werkzeuge verdeutlichen, wie mühsam Ermittlungen vor der Digitalisierung waren. Daneben stehen moderne Geräte zur DNA-Analyse oder digitale Auswertungsstationen. Der direkte Vergleich zeigt ziemlich eindrucksvoll, wie sich die Polizeiarbeit im Laufe der Jahre verändert hat.

Hamburger Fälle im gesellschaftlichen Kontext

Ein Schwerpunkt liegt - wer hätte es gedacht - auf realen Hamburger Kriminalfällen. Zeitungsberichte, Beweisstücke und rekonstruierte Abläufe zeigen, wie sehr einzelne Verbrechen die Stadtöffentlichkeit beschäftigt haben. Dabei geht es nicht nur um Täter und Tat, sondern auch um mediale Wirkung und politische Reaktionen.

Tipp: Besonders wichtig und lehrreich ist der Abschnitt zur Rolle der Polizei im Nationalsozialismus. Hier wird die institutionelle Einbindung in das NS-System klar benannt. Dokumente und Fotografien zeigen, wie staatliche Gewalt organisiert wurde. 

Was macht das Polizeimuseum Hamburg so einzigartig?

  • Reale Hamburger Kriminalfälle mit Originalmaterial
  • Nachgebildete Tatortszenarien zur Veranschaulichung von Spurensicherung
  • Historische Ermittlungsakten und moderne Forensik im direkten Vergleich
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Polizei im Nationalsozialismus
  • Standort auf dem Gelände der Polizeiakademie

[Video] 10 Jahre Polizeimuseum: Das gibt es hier zu erleben und zu entdecken!

Sammlung, Ausbildung, Öffentlichkeit – die Entwicklung des Museums

Das Polizeimuseum wurde 2014 eröffnet und befindet sich auf dem Gelände der Polizeiakademie Hamburg. Grundlage der Ausstellung ist eine über Jahrzehnte gewachsene Sammlung von Uniformen, Einsatzmitteln, Akten und technischen Geräten. Ziel war es, diese Bestände systematisch aufzubereiten und öffentlich zugänglich zu machen.

Das Museum dient heute sowohl der historischen Dokumentation als auch der Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Schulklassen, Polizeianwärter und interessierte Besucher erhalten Einblicke in Strukturen und Arbeitsweisen. Die Ausstellung wird kontinuierlich aktualisiert, um neue Entwicklungen in Technik und Einsatzpraxis zu berücksichtigen.

Weitere wichtige Informationen zum Polizeimuseum Hamburg

Wann hat das Polizeimuseum Hamburg geöffnet?

  • Montag und Freitag: geschlossen
  • Dienstag – Donnerstag und Samstag: 11:00 – 17:00 Uhr

Hinweis: Weil sich das Hamburger Polizeimuseum auf einem sicherheitsüberwachten Gelände befindet, musst du dich ab 16 Jahren deinen Ausweis dabei haben.

Was kostet der Eintritt ins Polizeimuseum Hamburg?

  • Erwachsene: 8 Euro
  • Ermäßigt: 6 Euro
  • unter 18 Jahren: kostenlos

Das Polizeimuseum Hamburg in Zahlen

  • 200 Jahre Polizeigeschichte
  • Eröffnung 2014
  • 1 Dauerausstellung
  • 5 Öffnungstage pro Woche

Ausstattung vor Ort

Parkplatz ✅
Toiletten ✅
Barrierefrei ✅
Gastronomie ❌
Für Kinder geeignet ❌
Führungen ✅

Anschrift Polizeimuseum Hamburg: Carl-Cohn-Straße 39, 22297 Hamburg

Routenplaner: So kommst du zum Polizeimuseum Hamburg

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Du fährst mit der U-Bahn-Linie U1 bis zur Haltestelle Alsterdorf. Von dort gehst du etwa zehn Minuten zur Carl-Cohn-Straße. Alternativ fahren mehrere Buslinien in Richtung Alsterdorf, von deren Haltestellen das Museum fußläufig erreichbar ist.

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