Altonaer Museum

Altonaer Museum

Altonaer Museum – Geschichte und Kultur Norddeutschlands entdecken

Das Altonaer Museum öffnet sich eine Welt, die das Leben in Norddeutschland mit seinen Traditionen, Küstenlandschaften und städtischen Wechseln erzählt. Du kannst durch Räume schlendern, in denen Bauernstuben aus alten Dörfern genauso gezeigt werden wie alte Schiffsmodele, Kunsthandwerk, Gemälde oder Alltagsszenen aus vergangenen Jahrhunderten.

Die wichtigsten Fakten zum Altonaer Museum

NameAltonaer Museum
Eröffnung1863
SchwerpunktKunst- und Kulturgeschichte Norddeutschlands
StadtteilAltona
Eintrittkostenpflichtig
Parkplätzenein
Barrierefreija

Das erwartet dich im Altonaer Museum

  • Eine umfangreiche Sammlung mit Gemälden, Grafiken, Textilien, Kunsthandwerk, Spielzeug und Alltagsgegenständen aus Norddeutschland.
  • Historische Bauernstuben und ländliche Wohnräume — ein Ensemble von rund siebzehn „Bauernstuben“, das einen Einblick in das Leben auf dem Land gibt.
  • Ausstellung zu Schifffahrt, Fischerei und maritime Tradition — inklusive detaillierter Schiffsmodelle und Objekte rund um das Hafen- und Küstenleben.
  • Räume, die das urbane Leben und die Entwicklung von Altona beleuchten — mit Stadtgeschichte, Kunst und Kulturgeschichte der Region rund um Elbe und Küste.
  • Angebote für Kinder, Familien und junge Besucher: ein Bereich mit Bücherkultur und Vermittlungsformaten, um Geschichte spielerisch und greifbar zu machen.

Zwischen Bauernstube und Schiffsmodell: Norddeutschlands Alltag im Wandel im Altonaer Museum

Im Altonaer Museum bekommst du ein Gefühl dafür, wie Menschen einst gelebt haben — ob in ländlichen Stuben oder in Hafen- und Fischergemeinden. Die Bauernstuben mit hausgemachten Möbeln und traditionellen Wohnarrangements zeigen, wie viel Handwerk und Gemeinschaft im Alltag steckten. Zugleich vermitteln Schiffsmodelle und maritime Objekte Lebendigkeit, die Teil eines Netzwerks waren, das Menschen, Waren und Kulturen verband.

Im zweiten Stock erwarten dich historische Darstellungen des Landlebens. Ziel ist es, die romantischen Vorstellungen dessen aufzulösen und zu zeigen, dass das Leben aus Arbeit, Anpacken und Bestehen bestand. 

Und dann sind natürlich noch die Kunstwerke und Alltagsgegenstände: Bilder, Grafiken, Textilien, Spielzeug — jeder Gegenstand erzählt seine eigene Geschichte. Man fühlt sich verbunden mit Generationen, die vor uns gelebt haben, mit ihren Freuden und Mühen.

Wo Norddeutsche Kultur lebendig wird

Das Altonaer Museum ist bekannt dafür, dass es nicht nur Vergangenheit sammelt — sondern sie lebendig präsentiert. Besonders die Kombination aus maritimer Geschichte, ländlicher Kultur und Stadtentwicklung macht das Museum einzigartig.

In den Ausstellungssälen findest du nicht einfach Vitrinen, sondern Räume, die vor Jahrhunderten Alltag gewesen sein könnten. Du bekommst Einblick in das soziale und wirtschaftliche Geflecht der Region, in die Rolle von Handwerk, Fischfang, Handel und Wohnkultur.

Zudem öffnen sich Themen, die heute noch relevant sind: Migration, Urbanisierung, Wandel von Gemeinschaft. Das Museum versteht sich als Ort, der Tradition und Gegenwart verbindet — und damit Menschen anspricht, die wissen wollen, woher sie kommen und wohin sie gehören.

Was macht das Altonaer Museum so einzigartig?

  • Die Bandbreite der Sammlung: Von Bildern über Handwerk, Alltag, Fischerei bis zur Stadt- und Küstenkultur — ein großes Spektrum an norddeutscher Geschichte.
  • Die Authentizität der Darstellung: Bauernstuben und originale Wohnräume, maritime Objekte, Schiffsmodelle und handwerkliche Alltagsgegenstände machen Geschichte fühlbar.
  • Der Fokus auf regionale Identität: Das Museum beleuchtet das Leben rund um Elbe, Küste und Hafen und erzählt die Geschichte von Altona und Norddeutschland.
  • Die Verbindung von Geschichte und Gegenwart: Neben historischen Objekten sind gesellschaftliche Themen wie Urbanisierung, Migration und Gemeinschaft Teil des Programms.
  • Angebote für alle Altersgruppen — auch für Kinder und Jugendliche — die Geschichte erfahrbar und zugänglich machen.

Ein Rundgang durch das Altonaer Museum

Wie das Altonaer Museum entstand

Die Wurzeln des Museums reichen bis ins Jahr 1863 zurück — damals gründeten einige engagierte Bürger aus Altona eine private Gesellschaft mit dem Ziel, das Wissen über die Heimat zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zunächst sammelte man Objekte zur Natur- und Kulturgeschichte aus dem Alltag, Münzen, Medaillen, Modelle — und zeigte sie in einfachen Ausstellungen. 

Im Laufe der Jahrzehnte musste das Altonaer Museum Kriege, Veränderungen und einen schweren Brand überstehen. Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs das Museum deutlich. Später wurden naturwissenschaftliche und prähistorische Bestände abgegeben, der Schwerpunkt verschob sich auf Kunst, Kultur und Geschichte.

Seit 2008 gehört das Altonaer Museum zur Stiftung Historische Museen Hamburg, was neue Perspektiven eröffnete — moderne Vermittlung, neue Ausstellungen und mehr Offenheit gegenüber aktuellen gesellschaftlichen Themen.

Weitere wichtige Informationen zum Altonaer Museum

Wann ist das Altonaer Museum geöffnet?

Montag 10:00 – 17:00 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch – Freitag 10:00 – 17:00 Uhr
Samstag & Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Was kostet der Eintritt zum Altonaer Museum?

Erwachsene (Einzelbesuch) 8,50 €
Gruppen ab 10 Personen 6,00 € pro Person
Ermäßigt (Studierende, Sozialleistungsempfänger*innen etc.) 5,00 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei

Spannende technische Fakten zum Altonaer Museum

  • rund 300 000 Sammlungsobjekte
  • ca. 80.000 Bände in der Museumsbibliothek
  • 17 historische Bauernstuben als begehbare Raumensembles
  • mehrere hundert Schiffsmodelle aus der Handels-, Fischerei- und Kriegsschifffahrt
  • Hauptgebäude von 1901
  • Ausstellungsfläche: mehrere tausend Quadratmeter

Ausstattung vor Ort

Parkplatz
Toiletten
Barrierefrei
Gastronomie
Für Kinder geeignet ✅ (Kinderbuchhaus, Mitmachbereiche, Vermittlungsangebote)

Anschrift Altonaer Museum

Routenplaner: So kommst du zum Altonaer Museum

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der S-Bahn oder mit Stadtbus-Linien gelangst du bis in den Stadtteil Altona. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Museum. Es liegt zentral und ist gut erreichbar — ideal, wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist.

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