Inhalt
| Name | Altonaer Museum |
| Eröffnung | 1863 |
| Schwerpunkt | Kunst- und Kulturgeschichte Norddeutschlands |
| Stadtteil | Altona |
| Eintritt | kostenpflichtig |
| Parkplätze | nein |
| Barrierefrei | ja |
Im Altonaer Museum bekommst du ein Gefühl dafür, wie Menschen einst gelebt haben — ob in ländlichen Stuben oder in Hafen- und Fischergemeinden. Die Bauernstuben mit hausgemachten Möbeln und traditionellen Wohnarrangements zeigen, wie viel Handwerk und Gemeinschaft im Alltag steckten. Zugleich vermitteln Schiffsmodelle und maritime Objekte Lebendigkeit, die Teil eines Netzwerks waren, das Menschen, Waren und Kulturen verband.
Im zweiten Stock erwarten dich historische Darstellungen des Landlebens. Ziel ist es, die romantischen Vorstellungen dessen aufzulösen und zu zeigen, dass das Leben aus Arbeit, Anpacken und Bestehen bestand.
Und dann sind natürlich noch die Kunstwerke und Alltagsgegenstände: Bilder, Grafiken, Textilien, Spielzeug — jeder Gegenstand erzählt seine eigene Geschichte. Man fühlt sich verbunden mit Generationen, die vor uns gelebt haben, mit ihren Freuden und Mühen.
Das Altonaer Museum ist bekannt dafür, dass es nicht nur Vergangenheit sammelt — sondern sie lebendig präsentiert. Besonders die Kombination aus maritimer Geschichte, ländlicher Kultur und Stadtentwicklung macht das Museum einzigartig.
In den Ausstellungssälen findest du nicht einfach Vitrinen, sondern Räume, die vor Jahrhunderten Alltag gewesen sein könnten. Du bekommst Einblick in das soziale und wirtschaftliche Geflecht der Region, in die Rolle von Handwerk, Fischfang, Handel und Wohnkultur.
Zudem öffnen sich Themen, die heute noch relevant sind: Migration, Urbanisierung, Wandel von Gemeinschaft. Das Museum versteht sich als Ort, der Tradition und Gegenwart verbindet — und damit Menschen anspricht, die wissen wollen, woher sie kommen und wohin sie gehören.
Die Wurzeln des Museums reichen bis ins Jahr 1863 zurück — damals gründeten einige engagierte Bürger aus Altona eine private Gesellschaft mit dem Ziel, das Wissen über die Heimat zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zunächst sammelte man Objekte zur Natur- und Kulturgeschichte aus dem Alltag, Münzen, Medaillen, Modelle — und zeigte sie in einfachen Ausstellungen.
Im Laufe der Jahrzehnte musste das Altonaer Museum Kriege, Veränderungen und einen schweren Brand überstehen. Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs das Museum deutlich. Später wurden naturwissenschaftliche und prähistorische Bestände abgegeben, der Schwerpunkt verschob sich auf Kunst, Kultur und Geschichte.
Seit 2008 gehört das Altonaer Museum zur Stiftung Historische Museen Hamburg, was neue Perspektiven eröffnete — moderne Vermittlung, neue Ausstellungen und mehr Offenheit gegenüber aktuellen gesellschaftlichen Themen.
| Montag | 10:00 – 17:00 Uhr |
| Dienstag | geschlossen |
| Mittwoch – Freitag | 10:00 – 17:00 Uhr |
| Samstag & Sonntag | 10:00 – 18:00 Uhr |
| Erwachsene (Einzelbesuch) | 8,50 € |
| Gruppen ab 10 Personen | 6,00 € pro Person |
| Ermäßigt (Studierende, Sozialleistungsempfänger*innen etc.) | 5,00 € |
| Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren | frei |
| Parkplatz | ❌ |
| Toiletten | ✅ |
| Barrierefrei | ✅ |
| Gastronomie | ❌ |
| Für Kinder geeignet | ✅ (Kinderbuchhaus, Mitmachbereiche, Vermittlungsangebote) |
Mit der S-Bahn oder mit Stadtbus-Linien gelangst du bis in den Stadtteil Altona. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Museum. Es liegt zentral und ist gut erreichbar — ideal, wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist.
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