Inhalt
| Name | Museumshafen Oevelgönne |
| Eröffnung | 1976 |
| Schwerpunkt | Historische Arbeits- und Traditionsschiffe |
| Stadtteil | Oevelgönne/Neumühlen |
| Eintritt | frei |
| Parkplätze | begrenzt |
| Barrierefrei | teilweise |
Der Museumshafen Oevelgönne gehört zum öffentlichen Elbufer, sodass du jederzeit vorbeischauen kannst. Die schwimmende Pontonanlage, die sich je nach Wasserstand leicht bewegt, ist der "Einstieg" in die Arbeitswelt vieler Hamburger: Die Schiffe stehen für Fischfang, Hafenlogistik, Lotsendienst oder Eisbrechereinsätze. Sie werden heute so nicht mehr gebaut, weil moderne Anforderungen andere Materialien und Größen verlangen, dennoch wollte man zeigen, unter welchen Bedingungen damals gearbeitet wurde. Der Hafen, den du hier siehst, erzählt also auch vom technischen Wandel der Schifffahrt.
Das Feuerschiff „Elbe 3“ war über Jahrzehnte als schwimmendes Leuchtfeuer im Einsatz. Im Inneren siehst du die Technik, mit der Schiffe sicher in die Elbmündung geführt wurden. Die engen Gänge und niedrigen Decken machen deutlich, wie beengt der Alltag der Besatzung war. Damit wird schnell klar, dass Navigationssicherheit früher viel stärker von stationierten Mannschaften abhing als heute von automatisierten Systemen.
Seit 2015 ergänzt außerdem das Leitfeuer Pagensand Süd das Gelände und erinnert an die Geschichte der festen Seezeichen.
Der Museumshafen Oevelgönne entstand 1976 aus einer Initiative von Schiffseignern und maritim Interessierten. In einer Zeit, in der viele traditionelle Schiffe durch moderne Neubauten ersetzt wurden, wollten sie unbedingt die historischen Arbeitsfahrzeuge vor dem Verschrotten bewahren. Das hat zum Glück geklappt, denn andernfalls wäre ein ganzer Abschnitt Hamburger Hafenalltag verschwunden.
Der Verein Museumshafen Oevelgönne e. V. übernahm die Koordination der Liegeplätze und die Organisation der Restaurierungen. Nach und nach wuchs die Zahl der Schiffe, die hier festmachten. Die Schiffe gehören überwiegend Privatpersonen oder Institutionen.
Über die Jahre kamen zusätzliche Elemente hinzu, etwa das historische Wartehäuschen „Döns“ und technische Geräte wie der Elektrokran. Mit dem Leitfeuer Pagensand Süd wurde 2015 ein weiteres maritimes Zeugnis integriert. Heute ist der Museumshafen nicht nur Anlegeplatz, sondern Veranstaltungsort und Treffpunkt für maritime Kultur.
Parkplatz ✅
Toiletten ❌
Barrierefrei ❌
Gastronomie ❌
Für Kinder geeignet ✅
Führungen ✅
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