Inhalt
| Name | HSV Museum |
| Eröffnung | 2004 |
| Schwerpunkt | Vereins- und Fußballgeschichte |
| Stadtteil | Bahrenfeld |
| Eintritt | kostenpflichtig |
| Parkplätze | Ja |
| Barrierefrei | Nein |
Eine besondere Zeit für den HSV war das Jahr 1983, weil der Verein in dieser Saison seinen größten internationalen Erfolg erreichte. Kein Wunder also, dass dieses Jahr ein besonders wichtiges Element des HSV-Museums war und Spielszenen des Finales gegen Juventus Turin und Zeitungsberichte gezeigt werden.Dadurch kannst du das Ereignis gleichzeitig emotional und analytisch erfassen. Erklärt wird auch, wie Trainer Ernst Happel taktische Konzepte einführte, die damals im deutschen Fußball noch ungewohnt waren.
Frühere Sonderausstellungen wie „125 Jahre Hamburger Fußball“ oder thematische Präsentationen zur Stadionentwicklung haben diesen Blick immer wieder erweitert und den HSV in größere sporthistorische Zusammenhänge gestellt.
Tipp: An manchen Stellen siehst du sogar in den Innenraum, während du dir alte Trikots oder Pokale anschaust.
Das HSV Museum wurde 2004 eröffnet, nachdem eine ganze Weile Objekte gesammelt wurden, die allerdings keine dauerhaft Ausstellung bekommen hatten. Als dann das Volksparkstadions Anfang der 2000er-Jahre modernisiert wurde, entstand die Möglichkeit, eine feste Ausstellungsfläche zu realisieren.
Dabei war es den Verantwortlichen eine Herzensangelegenheit, das HSV-Museum nicht nur für Fans attraktiv zu machen, sondern einen Bildungsort zu schaffen. Schulklassen, Vereinsgruppen und internationale Gäste sollten die Entwicklung des deutschen Profifußballs am Beispiel des HSV nachvollziehen können. Deshalb arbeitet das Museum mit Archivmaterial, statistischen Daten und Zeitzeugeninterviews.
Nach dem Bundesliga-Abstieg 2018 wurde die Ausstellung in Teilen aktualisiert. Dieser Schritt zeigt, dass das Museum nicht nur vergangene Erfolge konserviert, sondern aktuelle Entwicklungen einbezieht. Die Sammlung wächst kontinuierlich, da neue Stücke aus dem laufenden Spielbetrieb hinzukommen.
Parkplatz ✅
Toiletten ✅
Barrierefrei ❌
Gastronomie ✅
Für Kinder geeignet ✅
Führungen ✅
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
Fahre mit der Linie S3 oder S5 bis zur Station Stellingen oder Eidelstedt. Von dort aus kannst du in den Bus der Linie 22 Richtung Blankenese steigen und an den Haltestellen Hellgrundweg oder Schnackenburgallee aussteigen. Alternativ fährt die Linie 180 bis zur Haltestelle Arenen. Von allen genannten Haltestellen gehst du nur wenige Minuten bis zum Volksparkstadion. Das Museum befindet sich direkt im Stadiongebäude.
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