Film- und Fernsehmuseum Hamburg

Film- und Fernsehmuseum Hamburg

Film- und Fernsehmuseum Hamburg – bewegte Bilder, die Geschichte erzählen

Im Film- und Fernsehmuseum Hamburg geht es nicht nur um Nostalgie, sondern vor allem darum, wie bewegte Bilder unsere Wahrnehmung prägen – von den ersten Kinoexperimenten bis zu aktuellen Fernsehformaten. Alten Filmprojektoren, Drehbücher mit handschriftlichen Notizen und originale Requisiten machen verständlich, wie stark Film und Fernsehen unsere Gesellschaft begleiten und beeinflussen. Das Museum zeigt dabei nicht nur Technik, macht auch Denkweisen, Produktionsprozesse und mediale Umbrüche sichtbar. 

Die wichtigsten Fakten zum Film- und Fernsehmuseum Hamburg

NameFilm- und Fernsehmuseum Hamburg
Eröffnung2009
SchwerpunktFilm- und Fernsehgeschichte mit Schwerpunkt Norddeutschland
StadtteilAltona
EintrittErwachsene 6 Euro
Parkplätzebegrenzt
Barrierefreija

Diese Ausstellungen erwarten dich im Film- und Fernsehmuseum Hamburg

  • Frühe Filmtechnik und Kinoanfänge: Hier siehst du historische Kameras, Projektoren und Schneidetische, die zeigen, wie aufwendig Filmproduktion zu Beginn war.
  • Fernsehen im Wandel der Jahrzehnte: Von den ersten Schwarzweiß-Geräten bis zu modernen Studiotechniken zeigt dieser Bereich, wie sich Fernsehen technisch und inhaltlich verändert hat. 
  • Hamburg als Medienstandort: Dieser Abschnitt widmet sich Produktionsfirmen, bekannten Serien und regionalen Formaten.
  • Interaktive Medienstationen: Hier kannst du selbst in die Rolle von Moderator oder Kamerafrau schlüpfen.

Wie das Film- und Fernsehmuseum Hamburg Mediengeschichte greifbar macht

Das Film- und Fernsehmuseum Hamburg arbeitet mit klar gegliederten Themeninseln, die sowohl Originalobjekte zeigen, als auch den  erklärendem Kontext liefern.So wird beispielsweise ein altes Fernsehstudio nicht nur als bloße  Kulisse genutzt, sondern durch Hintergrundinformationen zu Sendeformaten und Produktionsbedingungen ergänzt.

Statt chronologisch alles lückenlos abzubilden, setzt es Schwerpunkte auf Umbrüche: die Einführung des Tonfilms, das Aufkommen des Privatfernsehens, die Digitalisierung. Dadurch verstehst ziemlich leicht, Mediengeschichte nicht als lineare Entwicklung zu sehen, sondern als Abfolge von Veränderungen, die jeweils neue Sehgewohnheiten hervorgebracht haben.

Zwischen Studioscheinwerfern und Schnittpulten

In einem Raum, der einem Schneideraum nachempfunden ist, stehen mehrere alte Schnittgeräte nebeneinander. Du kannst erkennen, wie sich analoge Filmstreifen von digitalen Bearbeitungsplätzen unterscheiden. 

Besonders eindrücklich sind Sonderausstellungen, die sich einzelnen Themen widmen. In den vergangenen Jahren wurden etwa Ausstellungen zu Kriegsberichterstattung im Fernsehen, zur Entwicklung von Kindersendungen sowie zur Geschichte norddeutscher Serienproduktionen gezeigt. Dabei geht es nie nur um einzelne Formate, sondern um gesellschaftliche Fragen: Wie werden Konflikte medial inszeniert? Welche Bilder von Kindheit transportiert das Fernsehen? Und wie prägt regionale Identität Serieninhalte?

Was macht das Film- und Fernsehmuseum Hamburg so einzigartig?

  • Es verbindet Technikgeschichte mit Medienkritik und erklärt, wie Bilder unsere Wahrnehmung beeinflussen.
  • Es setzt einen klaren Fokus auf Hamburg als Produktionsstandort und verankert Mediengeschichte regional.
  • Interaktive Stationen ermöglichen dir, selbst mediale Entscheidungen auszuprobieren.
  • Originale Studioumgebungen machen Produktionsbedingungen nachvollziehbar.
  • Sonderausstellungen greifen gesellschaftliche Debatten rund um Medien auf.

Film- und Fernsehmuseum Hamburg: Einst nur ein Projekt, jetzt eine wahre Institution

Das Film- und Fernsehmuseum Hamburg wurde 2009 eröffnet. Vorausgegangen war eine mehrjährige Initiative von Medienhistorikern und Filmschaffenden aus Hamburg, die die mediale Geschichte der Stadt dokumentieren wollten. Ziel war es, technisches Erbe und Produktionskultur dauerhaft zugänglich zu machen.

In den ersten Jahren lag der Schwerpunkt auf dem Aufbau einer Sammlung historischer Geräte und Archivmaterialien. Viele Exponate stammen aus ehemaligen Studios und Produktionsfirmen der Region. Parallel dazu wurde ein pädagogisches Konzept entwickelt, das Schulklassen und Studierenden einen praxisnahen Zugang zur Mediengeschichte ermöglicht.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung erweiterte das Museum seine Ausstellungsbereiche um Themen wie Streaming und digitale Postproduktion. Dabei blieb der Grundgedanke erhalten: Medien nicht nur als Unterhaltung zu zeigen, sondern als gesellschaftliches Instrument.

Weitere wichtige Informationen zum Film- und Fernsehmuseum Hamburg

Wann hat das Film- und Fernsehmuseum Hamburg geöffnet?

  • Dienstag – Freitag: 10:00 – 17:00 Uhr
  • Samstag – Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr
  • Montag: geschlossen

Was kostet der Eintritt ins Film- und Fernsehmuseum Hamburg?

  • Erwachsene: 6 Euro
  • Ermäßigt: 4 Euro
  • Kinder unter 12 Jahren: frei

Das Film- und Fernsehmuseum Hamburg in Zahlen

  • Eröffnung 2009
  • 1 Standort in Hamburg-Altona
  • 4 zentrale Ausstellungsbereiche
  • 2 Etagen Ausstellungsfläche
  • 12 interaktive Medienstationen

Ausstattung vor Ort

Parkplatz ✅
Toiletten ✅
Barrierefrei ✅
Gastronomie ❌
Für Kinder geeignet ✅
Führungen ✅

Anschrift Film- und Fernsehmuseum Hamburg: Finkenau 35, 22081 Hamburg

Routenplaner: So kommst du zum Film- und Fernsehmuseum Hamburg

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Du erreichst das Museum am besten mit der U-Bahn-Linie U3 bis zur Haltestelle Mundsburg. Von dort gehst du etwa acht Minuten zu Fuß entlang der Hamburger Straße in Richtung Finkenau. Alternativ kannst du ab Hauptbahnhof Süd die Buslinie 172 oder 173 nehmen und an der Haltestelle Finkenau aussteigen. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Eingang in der Finkenau 35.

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