Deutsches Zusatzstoffmuseum

Deutsches Zusatzstoffmuseum

Deutsches Zusatzstoffmuseum: Darf es ein Rundgang durch das Unsichtbare in unserem Essen sein?

Beim Einkaufen entscheiden wir oft in Sekunden, was im Korb landet. Verpackung, Farbe und Versprechen wirken schneller als jede Zutatenliste. Genau hier setzt das Deutsches Zusatzstoffmuseum an, denn es will ein Bewusstsein dafür schaffen,  das immer mehr reflektiert wird: Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Das Museum übersetzt abstrakte Begriffe und E-Nummern und bietet statt trockener Information einen Ort, der dich Entdecken und Nachdenken bringt.
 

Die wichtigsten Fakten zum Deutschen Zusatzstoffmuseum

NameDeutsches Zusatzstoffmuseum, 2008, Lebensmittelzusatzstoffe und Kennzeichnung, Hammerbrook, keine Angabe, eingeschränkt, keine Angabe
Eröffnung
Schwerpunkt
Stadtteil
Eintritt
Parkplätze
Barrierefrei

Das erwartet dich im Deutschen Zusatzstoffmuseum

  • Supermarkt-Regale als Ausstellung – Die Ausstellung ist wie ein Laden gegliedert. Jede Abteilung steht für einen Lebensmittelbereich und zeigt, welche Zusatzstoffe dort typischerweise vorkommen und welche Funktionen sie erfüllen.
  • Vergleich von Kennzeichnung und Inhalt – An den Regalen wird sichtbar, wie Produktangaben zu lesen sind und was sich hinter den Bezeichnungen tatsächlich verbirgt.
  • Obst, Wurst, Getränke und Süßwaren – Klassische Einkaufsstationen machen Unterschiede zwischen vermeintlich frischen und stark verarbeiteten Produkten nachvollziehbar.
  • Die Kasse als Erkenntnispunkt – Hier wird der Museumsbesuch ausgewertet: Der Bon zeigt gesammelt, welche Zusatzstoffe sich im eigenen „Einkauf“ befinden.

Deutsches Zusatzstoffmuseum in Hamburg: Ein Museumsbesuch, der deinen Blick auf Lebensmittel verändert

Bekannt geworden ist das Haus durch seine konsequent alltagsnahe Vermittlung. Statt von Tafel zu Tafel zu gehen, bewegst du dich durch Gänge, wie du sie vom Wocheneinkauf im Supermarkt kennst. Die Produkte sind Attrappen, doch ihre Zusammenstellung folgt genau denen aus dem Alltag. Dabei gibt es vor allem ein Highlight: die Kasse. Wenn du dort deinen "Einkauf" scannt, erhältst du einen ausgedruckte Bon, der dir allerdings nicht die Preise zeigt, sondern die Liste der Zusatzstoffe und was sie eigentlich bedeuten. Das Museum setzt mit diesem Konzept auf deinen eigenen Wunsch, etwas über deine Ernährung zu erfahren und deine Schlüsse aus deinem Konsum zu ziehen.,

Statt grauer Theorie gehst du gut vorbereitet nach Hause

Die Ausstellung des Deutschen Zusatzstoffmuseums in Hamburg:erklärt nicht nur, dass Zusatzstoffe eingesetzt werden, sondern wofür. Führungen vertiefen diese Zusammenhänge, ordnen historische Debatten ein und zeigen, wie sich Kennzeichnungspflichten entwickelt haben. In der Vergangenheit standen dabei immer wieder Fragen nach Transparenz, Verbraucherschutz und industrieller Lebensmittelproduktion im Mittelpunkt.

Was macht das Deutsches Zusatzstoffmuseum so einzigartig?

  • das einzige Museum in Deutschland, das sich ausschließlich Zusatzstoffen widmet
  • Supermarkt als Ausstellungsraum
  • Kasse als Spiegel des eigenen Konsumverhaltens

[Video] Hamburg - Einblicke in das Zusatzstoffmuseum - Vieles über Gluten, Glutamat, Lactose, Histamin..

Vom Forschungsthema zum begehbaren Supermarkt

Das Deutsche Zusatzstoffmuseum wurde am 28. Mai 2008 eröffnet und gehört zu den besonderen Museen in Hamburgs, weil es ein Thema der Lebensmittelwissenschaft an die Öffentlichkeit.

Träger des Museums ist die Hamburger Lebensmittelstiftung, die das Projekt initiiert hat, um Verbrauchern Wissen über Zusätze in Lebensmitteln zu vermitteln und greifbar zu machen. Wissenschaftlich begleitet und aufgebaut wurde das Haus von den Lebensmittelchemikern Prof. Dr. Georg Schwedt und Udo Pollmer, die das Ausstellungskonzept fachlich verantworteten.

Im Mittelpunkt der Idee stand von Anfang an die Frage, wie Nahrung wirklich zusammengesetzt ist und welche Stoffe – oft unbemerkt – täglich mitgegessen werden. Dazu gehören Emulgatoren, Stabilisatoren, Aromen und Farbstoffe, deren Funktion und Wirkung im Museum anschaulich erklärt werden.

Dass ein solches spezialisiertes Museum auf dem Gelände des Großmarkts Hamburg angesiedelt wurde, ist kein Zufall: Dieser Standort verknüpft das reale Lebensmittelumfeld und macht abstrakte Inhalte alltäglich erfahrbar.

Weitere wichtige Informationen zum Deutsches Zusatzstoffmuseum

Wann hat das Deutsche Zusatzstoffmuseum geöffnet?

Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag 14:00 – 20:00 Uhr
Führungen für Einzelbesucher Donnerstag 18:00 Uhr
Samstag & Sonntag 15 Uhr

Was kostet der Eintritt ins Deutsche Zusatzstoffmuseum?

Erwachsene 3,50 €
Kinder (ab 12 Jahren)
Gruppen ab 10 Personen
Schulklassen pro Person
2,00 €
Führungen für Gruppen 40 Euro
zzgl. Eintrittspreis

Das Deutsche Zusatzstoffmuseum in Zahlen

  • 1 thematischer Schwerpunkt: Lebensmittelzusatzstoffe
  • 8 Personen Mindestgröße für Gruppenführungen
  • 18:00 Uhr Beginn der Führung am Donnerstag
  • 15:00 Uhr Beginn der Führungen am Samstag und Sonntag
  • 800 Meter Fußweg von der S-Bahn-Station Hammerbrook City Süd

Ausstattung vor Ort

Parkplatz
Toiletten
Barrierefrei
Gastronomie
Für Kinder geeignet
Führungen
 

Anschrift Deutsches Zusatzstoffmuseum: Auf der Brandshofer Schleuse 4, 20097 Hamburg

Routenplaner: So kommst du zum Deutsches Zusatzstoffmuseum
 

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Vom Hauptbahnhof steigst du in den Bus der Linie 3 und fährst bis zur Haltestelle Nagelsweg. Von dort erreichst du das Museum in wenigen Minuten zu Fuß. Alternativ nimmst du die S-Bahn-Linien S3 bis Hammerbrook City Süd und gehst anschließend etwa 800 Meter zum Großmarktgelände.

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