Inhalt
| Name | Deutsches Zusatzstoffmuseum, 2008, Lebensmittelzusatzstoffe und Kennzeichnung, Hammerbrook, keine Angabe, eingeschränkt, keine Angabe |
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| Parkplätze | |
| Barrierefrei |
Bekannt geworden ist das Haus durch seine konsequent alltagsnahe Vermittlung. Statt von Tafel zu Tafel zu gehen, bewegst du dich durch Gänge, wie du sie vom Wocheneinkauf im Supermarkt kennst. Die Produkte sind Attrappen, doch ihre Zusammenstellung folgt genau denen aus dem Alltag. Dabei gibt es vor allem ein Highlight: die Kasse. Wenn du dort deinen "Einkauf" scannt, erhältst du einen ausgedruckte Bon, der dir allerdings nicht die Preise zeigt, sondern die Liste der Zusatzstoffe und was sie eigentlich bedeuten. Das Museum setzt mit diesem Konzept auf deinen eigenen Wunsch, etwas über deine Ernährung zu erfahren und deine Schlüsse aus deinem Konsum zu ziehen.,
Die Ausstellung des Deutschen Zusatzstoffmuseums in Hamburg:erklärt nicht nur, dass Zusatzstoffe eingesetzt werden, sondern wofür. Führungen vertiefen diese Zusammenhänge, ordnen historische Debatten ein und zeigen, wie sich Kennzeichnungspflichten entwickelt haben. In der Vergangenheit standen dabei immer wieder Fragen nach Transparenz, Verbraucherschutz und industrieller Lebensmittelproduktion im Mittelpunkt.
Das Deutsche Zusatzstoffmuseum wurde am 28. Mai 2008 eröffnet und gehört zu den besonderen Museen in Hamburgs, weil es ein Thema der Lebensmittelwissenschaft an die Öffentlichkeit.
Träger des Museums ist die Hamburger Lebensmittelstiftung, die das Projekt initiiert hat, um Verbrauchern Wissen über Zusätze in Lebensmitteln zu vermitteln und greifbar zu machen. Wissenschaftlich begleitet und aufgebaut wurde das Haus von den Lebensmittelchemikern Prof. Dr. Georg Schwedt und Udo Pollmer, die das Ausstellungskonzept fachlich verantworteten.
Im Mittelpunkt der Idee stand von Anfang an die Frage, wie Nahrung wirklich zusammengesetzt ist und welche Stoffe – oft unbemerkt – täglich mitgegessen werden. Dazu gehören Emulgatoren, Stabilisatoren, Aromen und Farbstoffe, deren Funktion und Wirkung im Museum anschaulich erklärt werden.
Dass ein solches spezialisiertes Museum auf dem Gelände des Großmarkts Hamburg angesiedelt wurde, ist kein Zufall: Dieser Standort verknüpft das reale Lebensmittelumfeld und macht abstrakte Inhalte alltäglich erfahrbar.
| Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag | 11:00 – 17:00 Uhr |
| Donnerstag | 14:00 – 20:00 Uhr |
| Führungen für Einzelbesucher | Donnerstag 18:00 Uhr Samstag & Sonntag 15 Uhr |
| Erwachsene | 3,50 € |
| Kinder (ab 12 Jahren) Gruppen ab 10 Personen Schulklassen pro Person | 2,00 € |
| Führungen für Gruppen | 40 Euro zzgl. Eintrittspreis |
| Parkplatz | ❌ |
| Toiletten | ❌ |
| Barrierefrei | ❌ |
| Gastronomie | ❌ |
| Für Kinder geeignet | ✅ |
| Führungen | ✅ |
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