Computer-Museum der Universität Hamburg

Computer-Museum der Universität Hamburg

Computer-Museum der Universität Hamburg – Wie Rechnen in Hamburg digital wurde

Das Computer-Museum der Universität Hamburg findest du im Fachbereich Informatik. Dabei geht es nicht um Showtechnik, sondern um die Entwicklung des Rechnens – von mechanischen Maschinen bis zu frühen Großrechnern. Viele Geräte stammen aus einer Zeit, in der Computer noch ganze Räume füllten, doch das Museum macht deutlich, wie stark sich Forschung, Lehre und Technik seit den 1960er-Jahren verändert haben.

Die wichtigsten Fakten zum Computer-Museum der Universität Hamburg

NameComputer-Museum der Universität Hamburg
Eröffnung1999
SchwerpunktGeschichte der Informatik und Rechentechnik an der Universität Hamburg
StadtteilStellingen
Eintrittfrei
Parkplätzebegrenzt
BarrierefreiJa, Ja

Das erwartet dich im Computer-Museum der Universität Hamburg

  • Mechanische Rechenmaschinen: Die Ausstellung erklärt, wie diese Geräte funktionierten und warum sie in Verwaltung und Wissenschaft unverzichtbar waren.
  • Lochkarten und frühe Datenverarbeitun: Hier wird nachvollziehbar, wie Programme und Daten gespeichert wurden, lange bevor es grafische Benutzeroberflächen gab.
  • Großrechner und Universitätsbetrieb: Fotos und Originalteile ehemaliger Großrechner zeigen, welche Technik in den Anfangsjahren der Informatik an der Universität Hamburg eingesetzt wurde.
  • Personal Computer und Vernetzung: Ein Abschnitt widmet sich den ersten PCs und der Einführung von Netzwerken.

Computer-Museum der Universität Hamburg: Entwicklung von Rechentechnik am Campus

Das Informatikum in Stellingen lehrt Informatik seit den 1970er-Jahren. Die Räume sind funktional gehalten und die Geräte stehen dicht nebeneinander, oft ergänzt durch erklärende Tafeln und technische Daten. Diese Präsentation ist dabei bewusst sachlich gehalten, weil die Technik im Vordergrund stehen soll.

Besonders interessant ist der Bezug zur Universität Hamburg selbst. Die Ausstellung zeigt, wann die ersten Großrechner angeschafft wurden und welche Forschungsprojekte damit verbunden waren. Dadurch wird vermittelt, dass Informatik an der Universität nicht isoliert entstand, sondern Teil einer größeren wissenschaftlichen Modernisierung war.

Von der Lochkarte zum vernetzten Rechner

Ein prägnanter Übergang in der Ausstellung ist der Schritt von Lochkartensystemen zu interaktiven Rechnern. Während Lochkarten physisch gestanzt und sortiert werden mussten, erlaubten spätere Systeme direkte Eingaben über Terminals. Dieser Wandel veränderte nicht nur die Technik, sondern auch die Arbeitsweise in Forschung und Verwaltung. Das Museum macht nachvollziehbar, wie stark diese Umstellung den Alltag an Hochschulen beeinflusste.

Was macht das Computer-Museum der Universität Hamburg so besonders?

  • Konzentration auf die Informatikgeschichte einer konkreten Universität
  • Originalgeräte aus Lehre und Forschung
  • Darstellung des Übergangs von mechanischer zu elektronischer Datenverarbeitung
  • Einblick in universitäre IT-Strukturen seit den 1960er-Jahren
  • Standort direkt am Informatikum

[Video] Das Computer-Museum der Universität Hamburg

Wie aus Technikgeschichte eine Sammlung wurde

Seit den 1990er-Jahren wurden Rechner, Peripheriegeräte und Unterlagen systematisch gesammelt. Das Computer-Museum der Universität Hamburg entstand aus dem Wunsch heraus, ausgemusterte Geräte nicht zu entsorgen, sondern zu dokumentieren.

Mit dem schnellen technischen Fortschritt drohten viele Geräte in Vergessenheit zu geraten. Das Museum setzt hier bewusst einen Gegenpunkt. Es zeigt, wie kurz die Innovationszyklen in der IT sind und wie rasant sich Speichergrößen, Prozessorleistung und Bedienkonzepte verändert haben.

Weitere wichtige Informationen zum Computer-Museum der Universität Hamburg

Wann hat Computer-Museum der Universität Hamburg geöffnet?

Besichtigung nach Vereinbarung

Was kostet der Eintritt ins Computer-Museum der Universität Hamburg?

Der Eintritt ist frei.

Das Computer-Museum der Universität Hamburg in Zahlen

  • Gründung der Universität Hamburg 1919
  • Einrichtung des Informatikstandorts in Stellingen in den 1970er-Jahren
  • Museumsgründung 1999
  • 1 Standort am Informatikum

Ausstattung vor Ort

Parkplatz ❌
Toiletten ✅
Barrierefrei ✅
Gastronomie ❌
Für Kinder geeignet ❌
Führungen ✅

Anschrift Computer-Museum der Universität Hamburg: Vogt-Kölln-Straße 30, 22527 Hamburg

Anschrift Computer-Museum der Universität Hamburg: Vogt-Kölln-Straße 30, 22527 Hamburg

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Du erreichst das Informatikum mit der S-Bahn-Linie S3 oder S5 bis zur Station Stellingen. Von dort fährt die Buslinie 22 in Richtung Kellinghusenstraße bis zur Haltestelle Informatikum. Von der Haltestelle gehst du wenige Minuten bis zum Gebäude, in dem sich das Computer-Museum befindet.Text

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