Brahms-Museum

Brahms-Museum

Brahms-Museum in Hamburg: Auf den Klangspuren von Johannes Brahms

Für viele von uns war Johannes Brahms ein Teil der musikalischen Schulbildung. Wenn du wieder Lust hast, mehr über diesen bedeutendsten Komponisten des neunzehnten Jahrhunderts zu erfahren, dann solltest du dich unbedingt ins Brahms-Museum aufmachen. 

Die wichtigsten Fakten zum Brahms-Museum Hamburg

NameBucerius Kunst Forum
Eröffnung2002
SchwerpunktWechselnde Kunstausstellungen
StadtteilNeustadt
Eintrittkostenpflichtig
Parkplätzenein
Barrierefreija

Diese Ausstellungen erwarten dich im Brahms-Museum

  • Originalmanuskripte und Dokumente: Du siehst frühe Notenblätter, handschriftliche Skizzen und persönliche Briefe, die zeigen, wie Brahms seine musikalischen Ideen entwickelte.
  • Persönliche Gegenstände: Vom Tintenfass bis zu Alltagsobjekten: Hier erlebst du, wie der Komponist außerhalb der Konzertsäle lebte.
  • Historisches Tafelklavier: Ein Instrument aus der Zeit Brahms, das den Klang seiner Epoche hörbar macht.
  • Multimediale Hörstationen: Du kannst einzelne Werke in verschiedenen Interpretationen hören und mit den Manuskripten vergleichen.
  • Sonderausstellungen im KomponistenQuartier: Ergänzend gibt es regelmäßig Wechselausstellungen zu musikalischen Themen des neunzehnten Jahrhunderts.

Mitten im musikalischen Leben: Das Brahms-Museum im KomponistenQuartier

Das Brahms-Museum zeigt dir auf eindrucksvolle Weise, wofür der Komponist bis heute steht: für Disziplin, Neugier und ein unermüdliches Ringen um neue Klänge. Die Ausstellungsräume sind dabei so vielseitig sein Werk, das ist sicher.

Die Dauerausstellung führt dich durch zentrale Schaffensphasen und verbindet dabei Dokumente, Hörbeispiele und historische Objekte zu einem schlüssigen Gesamtbild. In einem Bereich geht es um seine frühen Werke und Förderer, ein anderer konzentriert sich auf die intensiven Jahre seines Erfolgs. Auch das Verhältnis zu anderen Komponisten, etwa Clara Schumann, wird anschaulich dargestellt. Das Museum verzichtet bewusst auf Überfrachtung und gibt dir Raum, Details in deinem eigenen Tempo zu entdecken.

Klangwelt, Lebensweg und feine Zwischentöne

Besonders spannend ist der Blick auf Brahms als arbeitenden Musiker. Du erfährst, warum er seine Kompositionen häufig mehrfach überarbeitete und wie er mit Kritik umging.

Die Hörstationen helfen dir dabei, Unterschiede zwischen Entwürfen und finalen Fassungen direkt zu erkennen. Zudem findest du Hintergrundinformationen zu seinem Wirken in Hamburg vor seiner Übersiedlung nach Wien. Auch Programme, die das Museum regelmäßig anbietet – zum Beispiel kleine Musiksalons, Lesungen oder Führungen – vertiefen dein Verständnis für seine Klangsprache. Wenn du dich intensiver für romantische Musik interessierst, lohnt es sich, im KomponistenQuartier auch die benachbarten Häuser zu besuchen, denn viele Themen greifen ineinander.

Was macht das Brahms-Museum so einzigartig?

  • Zugang zu selten gezeigten Manuskripten und privaten Dokumenten
  • Ein historisches Tafelklavier, das den Klang der Brahms-Zeit erlebbar macht
  • Hörstationen, die direkte Vergleiche zwischen Notentext und Interpretation ermöglichen
  • Konzentration auf den Menschen Brahms, nicht nur auf den berühmten Komponisten
  • Enge Verbindung zu weiteren Komponistenhäusern im KomponistenQuartier

Brahms-Museum Hamburg im Video

Die Entwicklung des Brahms-Museums

Die Idee für ein Brahms-Museum entstand aus dem Wunsch, dem in Hamburg geborenen Komponisten einen festen Ort des Erinnerns zu geben. Erste Sammlungen mit Briefen, Noten und persönlichen Gegenständen wurden über Jahrzehnte zusammengetragen.

Mit dem Ausbau des historischen Viertels um die Peterstraße bot sich schließlich ein authentischer Standort, der den Lebensumständen des neunzehnten Jahrhunderts nahekommt. Das Museum eröffnete als Teil des später entstandenen KomponistenQuartiers, zu dem mehrere Häuser berühmter Musiker gehören.

In den folgenden Jahren wurde die Ausstellung erweitert, restauriert und durch multimediale Angebote ergänzt. Neue Leihgaben und Forschungsergebnisse fließen regelmäßig ein, wodurch das Museum seine Sammlung stetig aktualisiert. 

Weitere wichtige Informationen zum Brahms-Museum

Wann hat das Brahms-Museum geöffnet?

Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
Karfreitag
24. - 26.12.
geschlossen
29.12. - 02.01. geschlossen

Was kostet der Eintritt zum Brahms-Museum?

Erwachsene 11,00 €
Ermäßigt 8,00 €
Kinder (bis 12 Jahre) frei

Das Brahms-Museum in Zahlen

  • rund 120 Quadratmeter Ausstellungsfläche
  • mehr als 300 Exponate
  • 20 Sonderveranstaltungen pro Jahr

Ausstattung vor Ort

Parkplatz
Toiletten
Barrierefrei
Gastronomie
Für Kinder geeignet
Führungen

Anschrift Brahms-Museum: Peterstraße 39, 20355 Hamburg

Routenplaner: So kommst du zum Brahms-Museum

Öffentliche Verkehrsmittel

Am nächsten liegt Stadthausbrücke, die von den Linien S1, S2 und S3 angefahren wird. Von dort gehst du etwa fünf Minuten zu Fuß durch die Peterstraße in Richtung KomponistenQuartier.

Alternativ kannst du an der Station Gänsemarkt aussteigen, die von der U2 bedient wird. Von dort läufst du ungefähr zehn Minuten durch die Hamburger Neustadt zum Museum. Auch Rödingsmarkt ist eine gute Option. Hier hält die U3, und der Fußweg dauert ebenfalls nur wenige Minuten.

Weitere interessante Museen

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

20099 Hamburg

Bucerius Kunst Forum

20457 Hamburg

MARKK – Museum am Rothenbaum

20148 Hamburg

Hamburger Kunsthalle

20095 Hamburg
hamburger-museen.de

Entdecke Hamburgs Museen – von Kunst und Geschichte bis Technik und Maritimem.
Auf hamburger-museen.de findest du alle Museen der Stadt
mit Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und aktuellen Ausstellungen.