Inhalt
| Name | Achilles-Stiftung Glasmuseum |
| Eröffnung | 1980 |
| Schwerpunkt | Historisches Gebrauchs- und Technikglas |
| Stadtteil | Bergedorf |
| Eintritt | frei |
| Parkplätze | ja |
| Barrierefrei | teilweise |
Das Achilles-Stiftung Glasmuseum ist vor allem dort stark, wo Glas als Ergebnis von Arbeit sichtbar wird. Viele Exponate zeigen Nutzungsspuren: ungleichmäßige Wandstärken, kleine Blasen, leicht verzogene Formen. Diese Details erzählen mehr über Herstellungsbedingungen als jede erklärende Tafel. Deutlich wird vor allem, dass Glas lange Zeit kein Massenprodukt war, wie wir es heute kennen, sondern ein Werkstoff, der Erfahrung, Hitze und Zeit erforderte. Erst mit der Industrialisierung änderten sich Produktionsweisen, Stückzahlen und Formen grundlegend.
Ein zentrales Thema des Museums ist der Übergang vom handwerklichen Glasblasen zur maschinellen Fertigung. Anhand konkreter Objekte lassen sich Unterschiede sofort erkennen. Mundgeblasenes Glas wirkt individueller, industriell gefertigtes gleichmäßiger. Diese Veränderung hatte direkte Auswirkungen auf Alltag und Konsum. Glas wurde erschwinglicher, verbreiteter und standardisiert.
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